Katharina Wirth Blog

 

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Eine Selbstanzeige wegen Fahrerflucht

Den ersten Tag hatte ich auch kein Problem mit meinem Gewissen und auch der folgende Tag in der Firma verlief ohne Probleme. Zwar diskutierten die Kollegen über den Rowdy der einfach gefahren war und das beschädigte Auto des neuen Geschäftsführers einfach hatte stehen lassen, doch sprach mich niemand gezielt darauf an und ich arbeitete stillschweigend bis zum Feierabend. Leider hatte ich nicht mit der Möglichkeit einer Anzeige in der Zeitung gerechnet und einem Aufruf, der den Täter aufspüren und eine nicht geringe Belohnung für Hinweise an die Polizei oder den neuen Geschäftsführer bot. Nur mit einer Selbstanzeige konnte ich nun ausschließen, von einem Kollegen überführt zu werden und zu Gunsten des Kopfgeldes nicht nur meinen Führerschein, sondern auch meine Arbeitsstelle zu verlieren. Musste es ausgerechnet das Auto des Geschäftsführers sein und warum stand es überhaupt auf meinem Parkplatz? Wie Schuppen fiel es mir von den Augen, dass der Geschäftsführer schnell auf mich kommen und anschließend gleich entlassen würde. Kleinlaut und mit klopfendem Herzen fuhr ich am kommenden Tag direkt nach er Arbeit zur Polizei, bei der ich eine Selbstanzeige machte und den Vorfall konkret und detailliert schilderte. Mit vorwurfsvollem Blick sah mich der Beamte an und fragte, warum ich wegen einem so kleinen Blechschaden Fahrerflucht beging und mich nicht einfach beim Geschädigten meldete.
17.10.12 13:43
 
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